Jörg Udolph

 

Bei den Kirchenvorstandswahlen im letzten Jahr wurde ich nunmehr zum dritten Mal in den Vorstand der Kirchgemeinde Unkersdorf gewählt. Erstmals wurde ich dieses Jahr im Vorstand zum stellvertretenden Vorsitzenden berufen. Aus diesem Anlass möchte ich mich bei Ihnen für das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken und mich kurz vorstellen.

Ich bin 33 Jahre alt und wohne in Steinbach sozusagen an der Außengrenze der Gemeinden und des Kirchenbezirkes. Nach Abschluss meines Abiturs habe ich in den Jahren 1996/97 meinen Zivildienst in den damals noch drei Gemeinden abgeleistet und danach Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität Dresden studiert. Nach dem Studium war ich fünf Jahre für die Diakonie Katastrophenhilfe im Bereich Hochwasserhilfe in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Tschechien tätig. Seit letztem Jahr arbeite ich in einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft in Dresden. Neben der Tätigkeit im Kirchenvorstand engagiere ich mich seit 1996 ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr unserer Gemeinde und habe 2006 das Amt des Stellvertretenden Wehrleiters übernommen.

In den letzten zwölf Jahren im Kirchenvorstand habe ich zur normalen Kirchenvorstandsarbeit im Personalausschuss mitgewirkt und das Amt des Diakonie-Beauftragten übernommen und mich auch bei den regelmäßig stattfindenden Strukturreformen für die Interessen unserer Gemeinden eingesetzt. Mein Wissen und meine Fähigkeiten werde ich auch weiterhin in die vielfältigen Bereiche des Gemeindelebens einbringen. Die Schwerpunkte meiner Arbeit im Vorstand in den nächsten sechs Jahren sehe ich in der Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinden, dem Erhalt des breiten Spektrums der Kirchenmusik und der Unterstützung bei den anstehenden Bauaufgaben. Ich versuche immer ein offenes Ohr für die Probleme der Gemeindeglieder und der Gemeinde zu haben, aber über Hinweise und Anregungen aus der Gemeinde freue ich mich immer.

 

Michael Schulz

Heute möchte ich mich als Unkersdorfer Kirchvorsteher vorstellen. Geboren bin ich 1968, bin verheiratet und habe seit 2003 einen Sohn. Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich in Weistropp. 1985 bis 87 erlernte ich den Beruf des „Facharbeiters für Pflanzenproduktion“. Mit dem Ende der DDR lösten sich auch die großen LPGs auf und ich suchte nach neuen Herausforderungen. Die Zeit war ungewiss und ich wusste nicht, was da so auf mich zukommt. Um so glücklicher war ich, als mir Herr Röber die Gelegenheit bot, in seinem Betrieb anzufangen und noch einen zweiten Beruf als Maurer zu erlernen.
Nach meiner Heirat baute ich mit meiner Frau ein Haus in Unkersdorf, in das wir 2002 einzogen. 2005 kehrte ich in meinen alten Beruf zurück und bin seit dem in Unkersdorf bei der Irmer-GbR angestellt.
Im Kirchenvorstand bin ich mittlerweile in der zweiten Amtsperiode tätig. Ich bin sehr froh, für die Kirchgemeinde Unkersdorf aktiv zu wirken und mich vorrangig um alle baulichen Belange in und um die Kirche zu kümmern. Eine nächste Herausforderung wir die Sanierung unseres Toilettenhäuschens im Zuge der Abwassererschließung Unkersdorfs sein. Die derzeitigen Gegebenheiten entsprechen in keinster Weise den heutigen Anforderungen.
In der Unkersdorfer Kirche finden die unterschiedlichsten Veranstaltungen statt, zum Beispiel die „Unkersdorfer Bluesnacht“ Auch für die Gottesdienst- und Friedhofsbesucher ist es unbedingt erforderlich, eine heutigem Standart entsprechende sanitäre Anlage anzubieten.
Seit mehr als 25 Jahren spiel ich Posaunenchor Weistropp mit. Das kostet viel Freizeit. Es macht aber riesigen Spaß, in einer solchen Gemeinschaft das Lob Gottes in die Gemeinde zu tragen. Mit unserem Profi als musikalischem Leiter ist natürlich auch die Qualität gestiegen. Viele von uns sind immer wieder überrascht, welches Potential in jedem einzelnen steckt.
Ich möchte nun die Gelegenheit nutzen, jedes einzelne Gemeindeglied zu ermutigen, aktiv in unserer Gemeinde mit zu tun, egal in welcher Form. Nur wenn viele Menschen etwas tun, wird es ein aktives Gemeindeleben geben. Trauen Sie sich und sprechen uns an. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute.

Otfried Kotte

Liebe Gemeinde,

im Mai 2015 beendete ich meine Arbeit als Sozialpädagoge in der Ev.- Luth. Laurentiuskirchgemeinde Dresden. Sei dem bin ich Rentner, habe nun mehr Zeit zur Verfügung und stelle fest, dass diese Freiheit gut organisiert werden muss. Einen großen Teil der neuen Freizeit werde ich weiterhin für die Arbeit in unseren Kirchgemeinden verwenden. Schwerpunkte bleiben dabei die Mitarbeit im Kirchenvorstand und im Posaunenchor.
Sprichwörter, Lebensweisheiten und Bibelverse haben immer eine bedeutende Rolle in meinem Leben gespielt. Nun, da ich im Ruhestand bin, könnte ich gut resümieren und mich an den vielen Dingen freuen, welche in den vergangenen Jahren gelungen sind. Mit Dankbarkeit tue ich das auch. Doch ich begreife auch ganz neu folgenden Vers aus der Bibel: „Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes“. (Lk. 9,62) Nicht Unbehagen oder gar Leistungsdruck löst das bei mir aus, sondern eher ein Gefühl von Legitimation Neues, vor uns Liegendes, Zukünftiges zu denken und anzustreben. Dass ich an diesem Prozess mit Rat und Tat beteiligt sein darf, erfüllt mich mit großer Freude.
Otfried Kotte

Susann Irmer

Mein Name ist Susann Irmer, ich wurde 1972 geboren, habe zwei Töchter (geboren 2005 und 2007), bin verheiratet, selbständige Landwirtin in Unkersdorf und seit 2008 im Kirchenvorstand Unkersdorf.
Als ich gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könne, mich zur Kirchenvorstandswahl zur Verfügung zu stellen, konnte ich nicht ganz spontan zusagen, weil die Übernahme einer so verantwortungsvollen Aufgabe Engagement und Zeit erfordert. Aber ich glaube, dass ich damals richtig entschieden habe zu kandidieren.
Die Arbeit im Kirchenvorstand ist sehr interessant, lehrreich, informativ und manchmal auch mit schwierigen Entscheidungen verbunden. Man muß sich mit Bau-, Grundstücks-, Terminfragen und Haushaltsplänen befassen, um nur einiges zu nennen. Diese Vielschichtigkeit der Aufgaben läßt sich zum Glück gut meistern, da Leute mit unterschiedlichsten Talenten und Berufen im Kirchenvorstand vertreten sind, so daß Aufgaben verteilt und Lösungen gefunden werden können.
Ich freue mich, dass sich in unserer kleinen Gemeinde in Unkersdorf doch recht viele Leute rege am Gemeindeleben beteiligen. Natürlich ist das auch immer mit Arbeit verbunden. Aber wenn man sich dann in einer schön geschmückten Kirche trifft, um Gottesdienst zu feiern und anschließend beim Kirchenkaffee beieinander sitzt, hat sich die Mühe gelohnt.
Neben der Arbeit im Kirchenvorstand bin ich Mitglied im Unkersdorfer Kirchenchor und beteilige mich seit mehreren Jahren an der Vorbereitung und Durchführung des jährlich im März stattfindenden Weltgebetstages der Frauen.

Margit Hegewald

Margit Hegewald ist mein Name. Als 2008 unser Wohnblock in Dresden-Gorbitz abgerissen wurde, fanden wir in Unkersdorf ein neues »zu Hause«. Dass wir, mein Mann und ich, uns hier auch wirklich zu Hause fühlen, haben wir vor allem auch der dörflichen und familiären Gemeinschaft hier im Ort zu verdanken. Als Mutter von zwei erwachsenen Töchtern und inzwischen vierfache Großmutter weiß ich auch, wie wichtig und beglückend ein generationsübergreifendes Miteinander ist. Gegenüber der Kirche wohnend, war es mir ein Bedürfnis, am gemeindlichen Leben wieder teilzuhaben und es macht mir z. B. Freude, im kleinen, aber feinen Kirchenchor von Unkersdorf mitzusingen. Jetzt, wo ich nach meiner langjährigen Tätigkeit in der sächsischen Landesverwaltung im Ruhestand bin, habe ich mehr Zeit. Als ich gefragt wurde, ob ich im Kirchenvorstand mitarbeiten möchte, habe ich ja gesagt. Und jetzt helfe ich im Kirchenvorstand mit, Problemlösungen zu finden und Ideen zu verwirklichen, damit die christliche Gemeinde für alle Altersgruppen weiterhin eine gute zukunftsfähige Heimstatt ist.