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Friedhof Constappel

Der Friedhof in Constappel war - wie der in Weistropp - ursprünglich ein Pestfriedhof, der einst angelegt wurde, um die Pesttoten außerhalb des Dorfes begraben zu können. Später, als die Dörfer, deren reguläre Grablege in Constappel ist (Constappel, Gauernitz, Pinkowitz und Hartha), wuchsen, wurde der Kirchhof in Constappel zu klein und der ehemalige Pestfriedhof, der im Volksmund auch "Unterer Friedhof" genannt wird, wurde zu dem Friedhof, auf dem heute weit mehr Verstorbene ihre letzte Ruhe finden, als auf dem Kirchhof. Dementsprechend nennen wir ihn heute auch einfach nur "Friedhof Constappel".
Aufgrund dieser Geschichte birgt der Friedhof eine gewisse Besonderheit, die nicht immer sehr praktisch ist. Es gibt auf ihm lediglich eine kleine Aufbahrungshalle, die bei Trauerfeiern nur wenige Gäste fasst.
Entschädigt wird der Besucher dafür durch die Kulisse der Umgebung. Unter alten Laubbäumen fließt direkt neben dem Friedhof die "Wilde Sau". Das Rauschen und Plätschern des Baches gibt jeder Trauerfeier eine zutiefst beeindruckende klangliche Untermalung: Ein Lied des Lebens im Strom aus Werden und Vergehen.
In den letzten Jahren konnte mit Unterstützung de Kommune Klipphausen die Einfriedung weitgehend instandgesetzt werden. In der Zukunft werden wohl überalterte bzw. kranke Bäume Stück für Stück Neupflanzungen weichen.
 
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