Solidaritätskonzert am 26. August 2018 in der Unkersdorfer Kirche

Unser Fazit: es war einfach Klasse!!!

Solidaritätskonzert in Unkersdorf

Als Sonderkonzert Im Rahmen der Jazztage Dresden (www.jazztage-dresden.de) angekündigt, erlebten die zahlreichen Besucher in der stimmungsvoll beleuchteten Unkersdorfer Kirche ein erfrischendes Solidaritätskonzert für den Erhalt unserer Pfarrstelle in Weistropp. Diese Pfarrstelle ist für unseren ländlichen Raum als letzte Öffentlichkeit in Frage gestellt. Organisiert hatte das Konzert Kilian Forster, Gründer und Intendant der Jazztage Dresden. Er kehrte damit zum wiederholten Male zurück an die Wiege der Jazztage, die im Jahr 2000 anlässlich eines Konzertes mit den Klazz Brothers zum 650-jährigen Ortsjubiläum von Unkersdorf dort in der Kirche stand.

Mit wunderschöner Musik aus dem Jazz- und Pop-Bereich mit Kilian Forster am Piano, gemeinsam musizierend mit seinen Töchtern Helena (16) – vocal und Felicia (19) – vocal & sax und Sohn Gabriel (22) – drums, zeigte sich die Forster-family dabei ganz von ihrer privaten Seite. Ein interessanter Gast kam aus Hamburg: der Sänger und Perkussionist Christian von Richthofen, der das Publikum hervorragend zu aktivieren wusste. Für Überraschung sorgten weitere „nichtangekündigte“ musikalische Gäste: die in Griechenland geborene und inzwischen in Holland lebende stimmgewaltige Jazzsängerin und Pianistin Maria Markesini. Und nicht zuletzt Christopher Grandmontagne, der mit seinem in unseren Breiten nicht so bekannten Blasinstrument Didgeridoo für ganz neue Töne in der Kirche sorgte.

Die in der Veranstaltung vorgetragenen klaren unterstützende Worte der Künstler, was Solidarität und gesellschaftliches Miteinander für unsere Kirchgemeinden bedeutet, werden uns ermutigen, unsere Bemühungen um den Erhalt unserer Pfarrstelle mit Pfarrer Bernhardt weiter fortzuführen und zu intensivieren. Wir freuen uns über den finanziellen Erlös aus dem Solidaritätskonzert in Höhe von nahezu 1.000 Euro. Dieses gespendete Geld wird helfen, weitere Aktivitäten zu unterstützen. So wird am 25. Oktober 2018, ebenfalls in der Unkersdorfer Kirche, eine öffentliche Podiumsdiskussion stattfinden. Nähere Informationen werden wir rechtzeitig bekanntgeben.

Ideen gefragt

Gerade in der heutigen Zeit wird ja oft und meist auch recht leichtfertig über Gott und die Welt geschimpft. Nun möchte ich hier keinesfalls in diesen Kanon einstimmen, obwohl der Anlass dieser Zeilen durchaus Grund dazu bietet: Die Kirche schrumpft. Nein, keine Angst – keines unserer Kirchgebäude ist in statischer Gefahr. Alle unserer Kirchenmauern sind dick und fest im Boden verankert. 

Vielmehr geht es um die Menschen, die die Kirche besuchen. Sie werden weniger. Und auch die Anzahl derer, die sich vielleicht nicht oft in den Mauern einfinden, aber trotzdem Gemeindeglieder sind, geht zurück. Das Kirchenamt ist um eine Statistik nicht verlegen und reibt uns unter die Nase, dass die Anzahl der Gemeindeglieder im Jahr 2040 auf die Hälfte geschrumpft sein wird. Damit geht einher, dass auch die Einnahmen geringer werden, die der Kirche zufließen. Damit ist nicht nur Kollekte und Kirchensteuer gemeint, nein auch sämtliche ehrenamtliche Tätigkeit ruht dann natürlich auf deutlich weniger Schultern.

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